FC Grunewald Berliner Fechterbund e.V. Sportmetropole Berlin

Porzellanfigur Weißer Bär

Die Porzellanfigur „Weißer Bär“ wurde 1971 von dem Berliner Künstler Johannes Henke für die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin entworfen.

Die Berliner Manufaktur bekennt sich mit dieser Bärenfigur zu ihrem Standort, an dem sie schon seit über 250 Jahren Porzellan in mühevoller Handarbeit fertigt. Ein solcher Bär wird in Einzelteilen gegossen und anschließend zusammen garniert. Nach dem ersten Vorbrand wird die 255 mm hohe Figur glasiert und schlussendlich ein weiteres Mal bei 1380°C gebrannt.


Berühmte Besitzer eines Weißen Bären

Für die Hauptstadt hat der Berliner Bär eine sehr große Bedeutung, da er schon seit dem Jahre 1280 das Berliner Stadtwappen schmückt. So wurde die Porzellanfigur auch gerne vom Berliner Senat verschenkt.

Im Juli 2008 besuchte Barrack Obama als US Präsidentschaftskandidat Berlin. Als Gastgeschenk erhielt er von Klaus Wowereit, dem damaligen regierenden Bürgermeister Berlins, einen Weißen Bären der Königlichen Porzellan-Manufaktur. Im November 2008 gewann Obama schließlich die US-Wahlen und wurde der 44. Präsident der Vereinigten Staaten.


„Weißer Bär von Berlin“ - Stelldichein für Olympiasieger

Der „Weiße Bär von Berlin“ ist immer auch Treffpunkt für ehemalige FechterInnen, Fechtsportinteressierte und neugierige „Ahnungslose“. Da läuft man auch schon mal dem einen oder anderen Olympiasieger über den Weg, wie hier beim 58. „Weißen Bären von Berlin“ im Jahr 2018: links der Italiener Matteo Tagliarol, Olympiasieger 2008 in Peking im Herrendegen Einzel, und Uwe Proske, Olympiasieger 1992 in Barcelona mit der Deutschen Nationalmannschaft.

Uwe Proske ist der bisher einzige Berliner, der den "Weißen Bären" gewinnen konnte. 1991 setzte er sich im Finale gegen Elmar Borrmann (FC Tauberbischofsheim) durch und gewann die begehrte Porzellantrophäe.


 

 

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