FC Grunewald Berliner Fechterbund e.V. Sportmetropole Berlin

Der Countdown läuft, am 23. und 24. Februar 2019 ist die Sportmetropole Berlin wieder Austragungsort des "Weißen Bären". Bereits zum 59. Mal lockt das internationale Degenturnier Fechter aus aller Welt nach Berlin und zählt damit zu den drei ältesten Turnierserien der Hauptstadt.

Nach dreijähriger Auszeit ist nun auch das Horst-Korber-Sportzentrum in der Glockenturmstraße am Olympiastadion wieder Standort der Fechtwettkämpfe. Auf 24 Bahnen kämpfen dann rund 250 Fechter zwei Tage lang um den Einzug in die Halbfinals, die traditionell am Sonntagnachmittag als Galafinale im historischen Kuppelsaal im Haus des Deutschen Sports stattfinden.

Auch der Fechtnachwuchs darf am Sonntag parallel wieder die Klingen kreuzen. Das internationale Schülerturnier 12. "Kleiner Weißer Bär" im Damen- und Herrenflorett findet am Sonntag ab 9.00 Uhr parallel im Horst-Korber-Sportzentrum statt. Die Finalgefechte der vier startberechtigten Alters- und Waffengruppen werden ebenfalls im Rahmen des Galafinals im historischen Kuppelsaal ausgefochten.

Erleben Sie faszinierenden Fechtsport hautnah am Samstag und Sonntag im Horst-Korber-Sportzentrum bei freiem Eintritt. Zögern Sie nicht zu lange, um sich Tickets oder VIP-Tickets für die spektakuläre Fechtshow zum Galafinale im historischen Kuppelsaal des Haus des Deutschen Sports zu sichern, die Platzkapazitäten sind begrenzt. Wir freuen uns auf Sie.

 

59. "Weißer Bär von Berlin" - Tag 1

Tag 1 des 59. „Weißen Bär von Berlin“ ist vorüber, letztlich kreuzten 236 Teilnehmer aus 29 Ländern heute Morgen im Horst-Korber-Sportzentrum die Klingen. 64 Teilnehmer sind noch übrig, darunter mit Uwe Kirschen (SC Berlin) und Michael Behrendt (FZB) auch zwei Berliner Fechtveteranen sowie der für Lettland startende Vadims Kulesovs (FCG).

Aussichten auf den Turniersieg dürften indes andere haben, ganz vorn mit dabei „Weißer Bär-Dauerbrenner“ Frederik von der Osten (DEN) und Team Deutschland mit Marco Brinkmann, Lukas Bellmann, Richard Schmidt, Rico Braun oder Stephan Rein. Aber auch Alt-Olympiasieger Matteo Tagliariol (ITA), Vorjahres-Dritter Tritan Tulen (NED) und U23 EM-Dritter Alexis Bayard (SUI) sind noch im Rennen.

Morgen geht es um 9.30 Uhr im Horst-Korber-Sportzentrum (HKS) weiter. Im Direktausscheidungsmodus werden bis zum Mittag die besten 4 ermittelt, die dann beim Galafinale im Historischen Kuppelsaal im Haus des Deutschen Sports den Turniersieg ausfechten.

Auch um 9.30 Uhr startet morgen der 12. „Kleine Weiße Bär“ im HKS. Hier wird der U11 und U12 Florettnachwuchs um Medaillen kämpfen. Die Finalgefechte werden ebenfalls vor großem Publikum im Historischen Kuppelsaal ausgetragen.

Für Besucher ist der Eintritt im HKS frei, die Ticket-Hotline fürs Galafinale ist noch bis morgen früh bei Eventim geöffnet. Es steht ein kostenfreier Shuttle-Bus zwischen dem HKS und dem Kuppelsaal zur Verfügung.

 

Tristan Tulen knackt deutsche Phalanx beim 59. „Weißen von Berlin“

Tristan Tulen heißt der Sieger des 59. „Weißen von Berlin“. Der 28-jährige Niederländer erfüllte sich damit im dritten Anlauf ein lang gestecktes Ziel. 2017 Sechster, reichte es 2018 schon für das Treppchen, damals Bronze. 2019 nun steht er ganz oben und lässt sich von den rund 500 Zuschauern im Historischen Kuppelsaal feiern.

Im von der deutschen Degenelite dominierten Halbfinale setzte er sich gegen Rico Braun von FC Tauberbischofsheim mi 15:10 durch, während sich im zweiten Halbfinale die Nummern 1 und 2 der Deutschen Rangliste gegenüberstanden. Hier siegte Marco Brinkmann gegen seinen Teamkollegen Lukas Bellmann vom TSV Bayer 04 Leverkusen mit 15:12.

Das Finale blieb nicht lange offen, früh konnte man sehen, wer den Turniersieg klarer vor Augen hatte. Tristan Tulen konnte sich am Ende mit 15:12 durchsetzen. Der erst 21-jährige Brinkmann wurde Zweiter, gewann damit aber die U23 Wertung des Europäischen Fechtverbandes.

Bester Berliner und damit Sonderpreisträger des Landessportbunds Berlin wurde Michael Behrendt vom Fechtzentrum Berlin e.V.: „Ein Träumchen ist damit schon in Erfüllung gegangen“, gab der 44-jährige hinterher zu, nachdem er vom jubelfreudigen Publikum im Kuppelsaal ausgiebig gefeiert wurde. Die nächste große Aufgabe wartet auf den Führenden der Berliner Rangliste in Cognac (FR), wo er im Mai bei der Veteranen-EM (40+) startet.

Aus Veranstaltersicht war der 59. „Weiße Bär von Berlin“ ein rundum gelungenes Fechtevent, insbesondere mit der Verknüpfung zum 12. „Kleinen Weißen Bären von Berlin“ am Sonntag. Sportler und Zuschauer gaben rundweg positives Feedback, Helfer und Organisatoren zeigten sich als eingespieltes Team, unterstützt durch die Förderung der Sportmetropole Berlin, Premiumpartner Eventtation GmbH & Co. KG sowie viele weitere Sponsoren. Medienpartner Hauptstadtsport.tv war ebenfalls wieder an beiden Tagen vor Ort und hat zwei mitreißende Beiträge erstellt, die u.a. in der Mediathek zu finden sind. Wir gratulieren allen Teilnehmern und Siegern zu ihren Leistungen, sagen herzlichen Dank für alle Unterstützung und freuen uns auf das Jubiläumsjahr 2020.

- Ergebnisse 59. "Weißer Bär von Berlin"

 

Video hauptstadtsport.tv

 

Bilder

Fotos: Frank Lehmann, Mirko Seifert, Dirk Röder

Pressespiegel

RBB Sport
RBB Abendschau (ab Minute 26)
Hauptstatdtsport.tv: Tag 1
Tagesspiegel: Drei Deutsche im Halbfinale, doch es siegt ein Holländer
Tagesspiegel: Die Kleinen sind groß geworden
Tagesspiegel: Wenn der Erfolg zur Nebensache wird
Morgenpost (dpa): Niederländer Tulen gewinnt 59. Weißen Bären von Berlin
Berliner Morgenpost: Im Kampf um den Bären
Berliner Woche: Turnier 59. "Weißer Bär von Berlin" lockt die Weltelite im Fechten
Süddeutsche Zeitung
Fussball-Woche: Fechten um den Weißen Bären

 

 

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