FC Grunewald Berliner Fechterbund e.V. Sportmetropole Berlin

Am 13./14. Januar 2018 wurde der "Weiße Bär von Berlin" zum 58. Mal ausgetragen. Seit 1960 lockt das Traditionsturnier Fechter und Zuschauer in die Sportmetropole Berlin. Zuletzt mit einem Länderrekord, als 2017 über 300 Teilnehmer aus 32 Nationen im Haus des Deutschen Sports die Klingen kreuzten.

Auch 2018 war das Haus des Deutschen Sports im Olympiapark Berlin wieder Austragungsort für den "Weißen Bären von Berlin". Im historischen Kuppelsaal fanden am Sonntag, den 14. Januar 2018 ab ca. 14.00 Uhr traditionsgemäß die spannenden Finals statt.

Am Sonntag fand parallel auch der "11. Kleine Weiße Bär" statt, das Schülerturnier für den Fechtnachwuchs im Herren- und Damenflorett. Die Finals wurden ebenfalls im Kuppelsaal ausgetragen. Einen Beitrag hierzu gibt es auf der Webseite des Berliner Fechterbundes.

 

Tag 1 des 58. "Weißen Bären von Berlin"

Der erste Tag des Weißen Bären ist vorüber, von den 241 Startern aus 23 Nationen haben sich die 64 Besten für den morgigen finalen Wettkampftag qualifiziert. Dabei sind 18 Deutsche, darunter Richard Schmidt (WM-Dritter 2017), Lukas Bellmann (aktuell Führender der Deutschen Rangliste) und Niklas Multerer, Sieger des 56. „Weißen Bären von Berlin“.

Die schärfsten Konkurrenten kommen u.a. aus der Schweiz mit Benjamin Steffen, dem Olympiavierten von 2016, der morgen früh gegen den starken Berliner Toni Kneist vom Fechtzentrum Berlin e.V. antreten wird. Weitere heiße Anwärter auf den Turniersieg sind sicher auch der Olympiasieger von 2008, Matteo Tagliarol (ITA), der Sieger des 55. „Weißen Bären“ Frederik von der Osten (DEN). Aber auch der Junioren-Europameister 2017 und Junioren-Weltranglistenerste, Jakub Jurka (CZE), hat gute Chancen auf das Finale der letzten acht im historischen Kuppelsaal. Wir freuen uns drauf.

 

 

Finale des 58. „Weißen Bären von Berlin“

Jakub Jurka heißt der Sieger des 58. „Weißen Bären von Berlin“. Der 18-jährige Tscheche schlug Stephan Rein vom Heidenheimer SB beeindruckend mit 15:5 im voll besetzten historischen Kuppelsaal. Auf seinem Weg zum Turniersieg konnten ihn zuvor auch die früheren Sieger des „Weißen Bären“, Niklas Multerer (2016) und Frederik von der Osten (2015) nicht aufhalten.

Damit sicherte sich Jakub nach der Junioren-EM und 2 Junioren Weltcups 2017 den nächsten internationalen Titel. Der Führende der Junioren-Weltrangliste schaffte als dritter U23 Fechter das Kunststück, beide Wertungen, U23 und Gesamtturniersieg, zu gewinnen und darf als Lohn den großen und liegenden Weißen Bären mit nach Hause nehmen, beides wertvolle Porzellanfiguren der Königlichen Porzellanmanufaktur-Berlin GmbH. Auch ist er der erste Tscheche, der in der langen Geschichte des Traditionsturniers in Berlin siegen konnte.

„Ich will in Tokio 2020 starten.“, gab er sich anschließend im Interview mit Moderator Christian „The Voice“ Holzmacher selbstbewusst. Wir wünschen ihm viel Erfolg auf dem Weg dorthin.

Platz 3 teilten sich Frederik von der Osten (DEN) und Tristan Tulen (NED). Die Plätze 6 und 7 belegten Rico Braun (FC Tauberbischofsheim) und Marco Brinkmann (TSV Bayer Leverkusen), ein aus deutscher Sicht insgesamt gutes Ergebnis.

Bester Berliner wurde Toni Kneist vom Fechtzentrum Berlin e.V. (ehem. PSV) mit Platz 29. Sein Sonntag begann mit einem grandiosen 15:8 Sieg über den Olympiavierten von Rio, Benjamin Steffen, im 64er Direktausscheid. Im 32er traf Toni dann auf Niklas Multerer (Heidenheimer SB), dem er in einem an Spannung kaum zu überbietenden Gefecht am Ende mit 14:15 unterlag.

Nach dem Finale zeigten sich die Organisatoren vom Fecht-Club Grunewald Berlin und Berliner Fechterbund sehr zufrieden.
„Wir haben wieder ein tolles Turnier auf die Beine gestellt und konnten im Vergleich zum Vorjahr nochmal eine Schippe drauf lagen. Vor allem auch dank der großartigen Unterstützung der Sportmetropole Berlin als Fördergeber, durch unseren Premiumpartner Eventtation GmbH & Co.KG sowie Fechtausrüster Uhlmann.“, fasste es BFB Präsident Mario Freund zusammen.

In einem bewegenden Moment wurde Dieter Bergmann (ehem. Präsident des FC Grunewald) beim Galafinale von Mario Freund und Marian Moldenhauer (Präsident FC Grunewald) für seine langjährige Arbeit geehrt. Seit dem 17. „Weißen Bären“ vor 41 Jahren ist das „Weiße-Bär-Urgestein“ als Fechter und Organisator dem Traditionsturnier verbunden und denkt noch lange nicht an aufhören. Herzlichen Dank Dieter!

Herzlichen Dank auch an alle ungenannten Unterstützer, Helfer und Organisatoren, die den 58. „Weißen Bären von Berlin“ zu einem großartigen Turnierevent für Fechter und Zuschauer gemacht haben.

Beitrag rbb Abendschau (Mediathek)

 

58. "Weißer Bär von Berlin" 2018 - Beitrag hauptstadtsport.tv

 


Pressespiegel

- rbb24 Sport Abendschau
- rbb24 Sport Inforadio
- Deutscher Fechterbund: Weißer Bär in Berlin: Stephan Rein mit starker Vorstellung
- Tagesspiegel: Für Ehre und Vaterland tritt keiner an
- Berliner Morgenpost: Angriff auf den Kuppelsaal
- Berliner Woche: Internationale Elite zu Gast: Fechter laden zum 58. Weißen Bär von Berlin
- Berliner Morgenpost: En garde im Kuppelsaal
- Berliner Morgenpost: Weißer Bär geht an Degenfechter Jurka aus Tschechien
- Heidenheimer Zeitung: Degen: Stephan Rein wird Zweiter in Berlin
- Berliner Zeitung: 58. Weißer Bär geht an Degenfechter Jurka aus Tschechien
- Süddeutsche Zeitung: Bei 58. Weißer Bär von Berlin: 262 Fechter aus 23 Nationen
- T-Online: Weißer Bär geht an Degenfechter Jurka aus Tschechien
- Die Welt: Bei 58. Weißer Bär von Berlin: 262 Fechter aus 23 Nationen
- Berliner Zeitung: Bei 58. Weißer Bär von Berlin: 262 Fechter aus 23 Nationen
- FOCUS Online: Bei 58. Weißer Bär von Berlin: 262 Fechter aus 23 Nationen
- T-Online: Bei 58. Weißer Bär von Berlin: 262 Fechter aus 23 Nationen

 

Program 2018

Zum Seitenanfang